Château de Purnon erwacht zu neuem Leben


Château de Purnon liegt im französischen Département Vienne, südlich des Loiretals und nördlich von Poitiers.


Château de Purnon wurde Ende des 18. Jahrhunderts fertiggestellt, kurz bevor sein Besitzer vor der Französischen Revolution floh. Jahrzehntelang verfiel das Schloss, bis das australische Ehepaar Felicity Selkirk und Tim Holding das Anwesen 2020 erwarb.


Seitdem widmen sie ihr Leben der behutsamen Wiederbelebung des Schlosses und seiner Nebengebäude. Doch so etwas braucht Zeit.


Felicity erinnert sich: „Als wir zum ersten Mal hier ankamen, sagte unser Architekt zu uns: ‚Wir erwecken Dornröschen aus ihrem langen Schlaf. Das müssen wir ganz behutsam tun.‘“


„Uns war klar, dass das Schloss kurz davorstand, für immer verloren zu gehen“, ergänzt Tim. „Und wir wollten herausfinden, ob wir dieses außergewöhnliche Anwesen retten könnten.“

Mit Blick auf das Original


„Das Besondere an der Rettung von Purnon war, dass das Schloss noch weitgehend im Originalzustand war“, sagt Felicity. „Dadurch hatte sich in zweieinhalb Jahrhunderten kaum etwas verändert.“


„Weil wir eine denkmalgerechte Restaurierung und keine Renovierung durchführen wollten, wartete hier alles darauf, entdeckt zu werden.“


Doch der Weg der Entdeckungen ist ebenso mühsam wie komplex.


„Unsere Arbeit erfordert viel Zeit und Geduld, damit alles, was wir tun, historisch so genau wie möglich ist“, erklärt Felicity.


„Eine unserer größten Herausforderungen war es, modernen Komfort in ein denkmalgeschütztes Gebäude zu integrieren. Dazu gehörten die gesamte Sanitärinstallation, die Elektrik und alle Anschlüsse, die es zuvor im Gebäude nie gab. Bevor die Restaurierung beginnen konnte, mussten wir die Infrastruktur für alle 105 Räume planen. Das erleichtert uns die Arbeit heute enorm.“

Neue Akzente setzen


Im gesamten Schloss haben Felicity und Tim unsere Produkte integriert – immer mit dem Anspruch, den historischen Charakter des Anwesens zu bewahren.


„Wenn es um die Auswahl der architektonischen Details geht“, sagt Felicity, „fügen wir den Räumen Elemente hinzu, die es dort noch nie gegeben hat. Im 18. Jahrhundert gab es dort weder Strom noch Lichtschalter oder Steckdosen.“


„Deshalb müssen wir Produkte wählen, die sich harmonisch in die Bausubstanz des Schlosses einfügen und mit der Zeit ebenso schön altern. Genau deshalb haben wir uns für die Produkte von Corston entschieden.“


„Wir verwenden die transparenten Rahmen sehr häufig. So kommen die wunderschönen Tapeten besonders gut zur Geltung.“


„Uns gefällt auch die matte Oberfläche der bronzefarbenen Steckdosen besonders gut. Im 18. Jahrhundert waren alle Sockelleisten im ganzen Schloss matt schwarz gestrichen.“

Veröffentlicht am 5. August 2026